Zahnpflege

Gesunde Zähne sind wichtig für Ihren Hund. Erfahren Sie, wie Sie Plaque und Zahnstein durch Zähneputzen, Kausnacks und die richtige Ernährung vorbeugen. Lesen Sie Tipps zur optimalen Zahnpflege bei Hunden und erkennen Sie Anzeichen von Zahnproblemen frühzeitig.


3 Min. Lesezeit

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Zahnpflege bei Hunden: Warum sie so wichtig ist und was Sie tun können

 

Der Februar steht bei vielen Tierärzten im Zeichen der Zahnpflege bei Hunden. Denn genau wie beim Menschen spielt das Gebiss eine große Rolle für die allgemeine Gesundheit Ihres Hundes. Ein sauberes und gesundes Hundezahnfleisch beugt Schmerzen, Entzündungen und schlechten Gerüchen vor. Aber was können Sie selbst tun, um Zahnproblemen bei Ihrem Hund vorzubeugen? In diesem Artikel erklären wir Ihnen alles über die Entstehung von Zahnbelag, Anzeichen eines ungesunden Gebisses und praktische Tipps, um das Gebiss Ihres Hundes in Top-Zustand zu halten.

Warum Zahnpflege bei Hunden wichtig ist

Hunde bekommen genau wie Menschen Zahnbelag und Zahnstein. Der Unterschied ist, dass Hunde seltener Karies bekommen, aber sehr wohl unter gereiztem Zahnfleisch, Zahnfleischentzündungen und letztendlich sogar dem Verlust von Zähnen oder Backenzähnen leiden können.

Ab einem Alter von etwa drei Jahren tritt Zahnsteinbildung bereits regelmäßig auf. Besonders ältere Hunde haben ein höheres Risiko für Zahnprobleme. Regelmäßige Pflege ist daher unerlässlich, um das Gebiss Ihres Hundes gesund zu halten und schmerzhafte Behandlungen beim Tierarzt zu vermeiden.

Wie entsteht Zahnbelag bei Hunden?

Zahnbelag entsteht durch Speisereste, die an den Zähnen haften bleiben. Besonders stärkehaltige Nahrung bildet einen idealen Nährboden für Bakterien im Mund. Diese Bakterien wandeln Stärke in Säuren um, was zu einer klebrigen Schicht führt: Zahnbelag.

Wird dieser nicht entfernt, kann der Belag zu Zahnstein verhärten. An Zahnstein bleibt noch mehr Schmutz haften, wodurch das Problem immer größer wird. Dies kann zu Mundgeruch, rotem oder geschwollenem Zahnfleisch und Schmerzen beim Kauen führen.

Wie erkennt man Zahnprobleme bei seinem Hund?

Das Erkennen von Zahnproblemen ist wichtig, um rechtzeitig einzugreifen. Achten Sie auf die folgenden Anzeichen:

  • Mundgeruch: verursacht durch Bakterien im Zahnbelag.
  • Verfärbtes Zahnfleisch: Gesundes Zahnfleisch ist hellrosa, rotes oder geschwollenes Zahnfleisch deutet oft auf Probleme hin.
  • Kauverhalten: Kaut Ihr Hund schief oder meidet er harte Snacks, kann dies auf Schmerzen im Mund hindeuten.
  • Übermäßiger Speichelfluss: ein Zeichen dafür, dass etwas mit dem Gebiss nicht stimmen könnte.

Sehen Sie eines dieser Symptome? Lassen Sie das Gebiss Ihres Hundes vom Tierarzt kontrollieren.

Wie pflegt man das Gebiss seines Hundes?

1. Zähneputzen beim Hund

Das allerbeste Mittel gegen Zahnbelag ist Zähneputzen. Verwenden Sie dafür eine spezielle Hundezahnbürste oder eine Fingerzahnbürste. Beginnen Sie ruhig und bauen Sie es langsam auf, damit sich Ihr Hund daran gewöhnt. Eine Hundezahnpasta mit einem leckeren Geschmack (z.B. Huhn oder Rind) macht es oft attraktiver.

2. Kauartikel und Naturprodukte

Hunde lieben es zu kauen, und das hilft glücklicherweise auch bei der Zahnpflege. Kauartikel wie Pansenstangen, Rinderhaut oder ein frischer Knochen mit etwas Fleisch daran, reiben an den Zähnen und helfen, Zahnbelag zu entfernen. Achten Sie darauf, dass die Snacks natürlich und stärkearm sind – Stärke fördert gerade die Bildung von Zahnbelag.

3. Kauspielzeug

Neben Snacks gibt es auch spezielle Gummi-Kauspielzeuge, die den gleichen Effekt haben. Sie massieren das Zahnfleisch und helfen, die Zähne sauber zu halten.

4. Nahrungsergänzungsmittel

Es gibt Nahrungsergänzungsmittel, oft auf Basis von Meeresalgen, die der Bildung von Zahnbelag und Mundgeruch entgegenwirken. Manchmal sind diese in speziellen zahnpflegenden Snacks enthalten, wodurch sie einfach in die tägliche Routine integriert werden können.

Ernährung und Zahngesundheit

Die Wahl der Nahrung spielt eine große Rolle bei der Vorbeugung von Zahnbelag. Trockenfutter und natürliche Snacks helfen besser bei der Zahnpflege als weiches oder stärkehaltiges Futter. Wählen Sie daher bewusst Futter und Leckerlis, die zu einem sauberen Gebiss beitragen.

Fazit: ein gesundes Gebiss = ein glücklicher Hund

Zahnpflege bei Hunden ist kein Luxus, sondern eine wichtige Grundlage für ihre Gesundheit. Durch regelmäßiges Zähneputzen, das Anbieten natürlicher Kauartikel und das Achten auf Anzeichen von Problemen können Sie viel Elend verhindern.

Möchten Sie Ihren Hund verwöhnen und gleichzeitig seine Zähne sauber halten? Dann wählen Sie natürliche Kauartikel, die zu einem gesunden Gebiss beitragen. So sorgen Sie nicht nur für frischen Atem, sondern auch für einen glücklichen, gesunden Hund.