Abwechslung in der Ernährung junger Hunde


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Variatie in voeding voor jonge honden

Den Begriff Sozialisierung kennst du bestimmt. Dabei wird ein junger Hund behutsam an verschiedene Situationen, Gegenstände und Materialien herangeführt, denen er im Laufe seines Lebens begegnen kann. So kann er sich daran gewöhnen und sie idealerweise als positive Erfahrungen abspeichern, mit denen er später gelassen umgehen kann.

Zur Sozialisierung gehören Umweltreize, soziale Kontakte mit Menschen und anderen Tieren, Situationen im Haus und draußen – aber auch die Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle.

Das Verdauungssystem eines jungen Hundes lernt, sich an die Nahrung anzupassen, die er bekommt. Je ausgewogener, abwechslungsreicher und vielfältiger die Ernährung ist, desto besser kann sich der Magen-Darm-Trakt entwickeln. Gleichzeitig wird auch das Immunsystem im Darm geprägt. Bei der Sozialisierung lautet das Schlüsselwort deshalb: Abwechslung. Lass deinen jungen Hund regelmäßig verschiedene Futtersorten und Snacks aus unterschiedlichen Proteinquellen kennenlernen. So kann sich sein Verdauungssystem anpassen und lernen, die angebotene Nahrung optimal zu verwerten.

So wichtig Abwechslung in der Sozialisierung auch ist – eine Reizüberflutung solltest du natürlich vermeiden. Es gilt, die richtige Balance zwischen Ruhe und Routine auf der einen sowie neuen Erfahrungen auf der anderen Seite zu finden. Doch wie gehst du dabei am besten vor?

Führe neue Futtersorten und Snacks nur dann ein, wenn dein Welpe gesund ist und sich wohlfühlt. Welpen, die gerade erst das Nest verlassen haben und von der Muttermilch auf feste Nahrung umgestellt wurden, sollten zunächst genügend Zeit bekommen, sich an ihr gewohntes Futter zu gewöhnen. Erst ab einem Alter von etwa 12 Wochen kannst du – wenn alles stabil läuft – langsam mit verschiedenen Futtersorten und Snacks variieren.

Bekommt dein Hund Trockenfutter, kannst du zwei bis drei Tage hintereinander eine Mahlzeit täglich mit etwas Nassfutter oder gegartem Fleisch ergänzen. Erhält dein Hund dagegen täglich Frischfleisch, kannst du einmal täglich einige Trockenfutterstücke untermischen. Auch Kausnacks dürfen gelegentlich auf dem Speiseplan stehen, allerdings nur einige Male pro Woche. Führe sie nicht gleichzeitig mit einem neuen Futter ein. Wenn du immer nur eine Veränderung auf einmal vornimmst, kannst du gut beobachten, wie dein Hund darauf reagiert. Sollte der Kot etwas weicher werden, lege einfach eine kurze Pause ein und versuche es nach ein paar Tagen erneut.

Im Leben eines Hundes kann es immer Situationen geben, in denen ein Futterwechsel sinnvoll oder sogar notwendig wird. Mit einer behutsamen Gewöhnung bereitest du ihn schon früh darauf vor.

Kleine Snacks werden häufig bereits im Welpentraining eingesetzt. So lernt dein Hund sie ganz nebenbei kennen. Du kannst sie auch als Topping über das Futter geben. Manchmal reichen die normalen Futterbrocken als Belohnung beim Training aus. Ist dein Welpe jedoch leicht ablenkbar, können verschiedene Geschmacksrichtungen für zusätzliche Motivation sorgen – schließlich bleibt jede Belohnung eine kleine Überraschung. Besonders hochwertige Trainingssnacks hebst du am besten für die Pubertät auf – dann wirst du sie wahrscheinlich gut gebrauchen können.

Durch ein abwechslungsreiches Futterangebot lernt sich der Magen-Darm-Trakt an unterschiedliche Nahrungsmittel anzupassen. Das stärkt die Widerstandsfähigkeit des Verdauungssystems. Gleichzeitig lernt auch das natürliche Immunsystem im Darm verschiedene Nährstoffe kennen und zu tolerieren.

Wichtig ist jedoch, es nicht zu übertreiben. Dein Welpe muss nicht jede denkbare Proteinquelle kennenlernen. Sollte später einmal eine Futtermittelallergie auftreten und ein Ausschlussdiät notwendig werden, ist es sogar von Vorteil, wenn es noch Proteinquellen gibt, die dein Hund bisher nicht gefressen hat. Ebenso ist es nicht sinnvoll, ständig zwischen verschiedenen Futtersorten oder Marken zu wechseln. Das kann den Darm überfordern und bei Durchfall oder Übelkeit die Ursachenforschung erschweren. Deshalb gilt auch hier: Verändere nicht zu viel auf einmal.

Best Buddy bietet ein umfangreiches Sortiment an natürlichen Snacks, mit denen sich für viel Abwechslung sorgen lässt. Ob Trainingssnacks oder Kausnacks – für jeden Hund ist etwas Passendes dabei. Starte am besten mit den gängigen Proteinquellen wie Huhn, Rind, Schwein, Lamm und Fisch. Für Hunde mit empfindlicher Verdauung stehen bei Bedarf außerdem viele weitere Varianten zur Verfügung.